Beam Bench Dokumentation

Qualität

Wählen Sie die relevanten Kalibrierungstests in Beam Bench aus, überprüfen Sie die Ergebnisse an einem Reststück und dokumentieren Sie die Einstellungen für reproduzierbare Arbeiten.

Beam Bench bietet drei verschiedene Arbeitsabläufe für Qualitätstests. Jeder beantwortet eine andere Frage, und nicht jedes Material oder jede Maschine benötigt alle drei. Führen Sie nur die relevanten Tests an geeigneten Reststücken durch, halten Sie die Grenzwerte der Maschinen- und Materialhersteller ein und dokumentieren Sie Einstellungen erst nach der Prüfung des physischen Ergebnisses. Die Testdauer hängt vom Muster, den Einstellungen und der Maschine ab.

In diesem Abschnitt

  • Materialtestraster: Variieren Sie Leistung und Geschwindigkeit (oder zwei beliebige Parameter), um die besten Einstellungen zu ermitteln.
  • Fokustest: Ermitteln Sie die richtige Z-Höhe für den schärfsten Schnitt bzw. die dunkelste Gravur.
  • Intervalltest: Ermitteln Sie das größte Scanintervall, das noch eine akzeptable, geschlossene Füllung erzeugt.
  • Materialbibliothek aufbauen: Speichern Sie bewährte Einstellungen für die nächste Verwendung.

Arbeitsablauf

Bei einer neuen oder geänderten Materialkonfiguration:

  1. Überprüfen Sie den Fokus mit dem vom Maschinenhersteller unterstützten Verfahren. Verwenden Sie den Fokustest von Beam Bench nur, wenn die angeschlossene Maschine und das Profil eine kontrollierte Z-Ausgabe unterstützen und dieser Test für die Maschine geeignet ist.
  2. Führen Sie einen Materialtest für den gewünschten Vorgang durch. Verwenden Sie dabei vorsichtige Grenzwerte, die aus den Herstellerangaben oder aus Einstellungen abgeleitet wurden, die bereits mit derselben Maschine und demselben Material validiert wurden.
  3. Führen Sie einen Intervalltest nur für Rasterfüllungen oder Gravuren durch, bei denen der Abstand der Scanlinien kalibriert werden muss.
  4. Prüfen Sie das Ergebnis am Reststück und speichern Sie anschließend die überprüften Werte für Geschwindigkeit, Leistung und Intervall sowie andere relevante Einstellungen manuell in der Materialbibliothek.

Gespeicherte Ergebnisse gelten jeweils für die konkrete Maschine, Materialcharge und -stärke, den Fokus, die Optik, den Luftstrom und andere Prozessbedingungen. Führen Sie nach relevanten Änderungen oder bei nachlassender Ausgabequalität erneut Tests durch; eine Voreinstellung ist ein dokumentierter Ausgangspunkt und keine dauerhafte Garantie.

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