Beam Bench Dokumentation

Kameraausrichtung

Ordnen Sie Punkte im Kamerabild den Arbeitsbereichskoordinaten zu.

Im Dialog „Kameraausrichtung“ werden eine einheitliche Skalierung, Drehung und Verschiebung von Kamerapixeln zu Arbeitsbereichskoordinaten berechnet. Eine gespeicherte Ausrichtung positioniert die Standbildüberlagerung und hat Vorrang vor der Kamerazuordnung.

Objektivverzeichnung, Perspektive oder Spiegelung werden dadurch nicht korrigiert.

Wann der Dialog geöffnet wird

KamerabedienfeldKamera ausrichten.

Was angezeigt wird

  • Das zuletzt aufgenommene Bild, sofern verfügbar, mit Markierungen für jeden Punkt.
  • 4 anfängliche Zeilen mit Punktpaaren.
  • Ein Optionsfeld, mit dem ausgewählt wird, welcher Punkt durch Klicken auf das Bild bearbeitet wird.
  • Kamera X / Y für Bildpixel.
  • Arbeitsbereich X / Y in der aktuellen Anzeigeeinheit.
  • Nach der Berechnung: Qualität, RMSE, Skalierung, Drehung und Verschiebung.

Schaltflächen

  • Punkt hinzufügen: Fügt ein weiteres Paar hinzu.
  • Entfernen: Entfernt eine Zeile, wenn mehr als 3 Zeilen vorhanden sind.
  • Berechnen: Berechnet aus den aktuellen Paaren ein Ergebnis.
  • Ausrichtung speichern: Speichert das zuletzt berechnete Ergebnis dauerhaft.
  • Gespeicherte zurücksetzen: Löscht die im aktiven Profil gespeicherte Ausrichtung.
  • Schließen: Schließt den Dialog.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie eine Punktzeile aus.
  2. Klicken Sie im aufgenommenen Bild auf das entsprechende physische Merkmal, um Kamera X/Y auszufüllen.
  3. Geben Sie die bekannte Position des Merkmals für Arbeitsbereich X/Y ein.
  4. Wiederholen Sie dies für mindestens 3 weit auseinanderliegende Punkte.
  5. Klicken Sie auf Berechnen, prüfen Sie das Ergebnis und klicken Sie anschließend auf Ausrichtung speichern.

Sowohl die Kamerapunkte als auch die Arbeitsbereichspunkte müssen eine Fläche ungleich null abdecken. Drei kollineare Punkte werden abgelehnt. Durch das Bearbeiten, Hinzufügen oder Entfernen eines Punkts wird das berechnete Ergebnis ungültig. Führen Sie die Berechnung daher vor dem Speichern erneut durch.

Hinweise

  • Die anfänglichen 4 Zeilen verwenden die Bildecken und die Ecken des Arbeitsbereichs als Ausgangswerte. Ersetzen Sie sie für eine genaue Positionierung durch reale, einander entsprechende Punkte.
  • Arbeitsbereichskoordinaten werden für Maschinenursprünge oben links und unten links korrekt umgerechnet.
  • Wenn die Kamera oder die Aufnahmeauflösung geändert wird, werden nicht mehr passende Ausrichtungsdaten ungültig.
  • Ein niedrigerer RMSE-Wert bedeutet, dass die Punktpaare genauer übereinstimmen. Prüfen Sie die Ausrichtung anhand bekannter physischer Positionen, bevor Sie einen Auftrag ausführen.

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