Beam Bench Dokumentation

Kameraausrichtung

Korrigieren Sie Perspektive und Weitwinkelverzerrung, indem Sie Kamerabildpunkte an Arbeitsbereichkoordinaten anpassen.

Der Dialog Kameraausrichtung berechnet eine korrigierte Bildverzerrung von Kamerapixeln zu Arbeitsbereichkoordinaten. Eine gespeicherte Ausrichtung positioniert die korrigierte Standbildüberlagerung und hat Vorrang vor der Kamerazuordnung.

Vier Punkte korrigieren die Perspektive. Sechs oder mehr gut verteilte Punkte ermöglichen dem Solver, die radiale Linsenverzerrung zu schätzen. Deshalb wird das Layout mit 9 Punkten empfohlen. Der Arbeitsablauf korrigiert keine Spiegelung.

Wann der Dialog geöffnet wird

Bedienfeld KameraKamera ausrichten.

Was Sie sehen

  • Das zuletzt aufgenommene Bild, sofern verfügbar, mit Markierungen für jeden Punkt.
  • Layoutschaltflächen für Schnelleinrichtung (4 Punkte) und Weitwinkeleinrichtung (9 Punkte, empfohlen).
  • 9 anfängliche Punktpaarzeilen.
  • Ein Optionsfeld zur Auswahl des Punkts, der durch Klicken auf das Bild bearbeitet wird.
  • Kamera X / Y für Bildpixel.
  • Arbeitsbereich X / Y in der aktuellen Anzeigeeinheit.
  • Nach der Berechnung: Qualität, RMSE, Skalierung, Drehung und Verschiebung.

Schaltflächen

  • Punkt hinzufügen: Ein weiteres Paar hinzufügen.
  • Entfernen: Eine Zeile entfernen, wenn mehr als 3 Zeilen vorhanden sind.
  • Berechnen: Ein Ergebnis aus den aktuellen Paaren berechnen.
  • Ausrichtung speichern: Das zuletzt berechnete Ergebnis speichern.
  • Gespeicherte zurücksetzen: Die im aktiven Profil gespeicherte Ausrichtung löschen.
  • Schließen: Den Dialog schließen.

Arbeitsablauf

  1. Wählen Sie das Layout mit 4 oder 9 Punkten.
  2. Wählen Sie eine Punktzeile aus.
  3. Klicken Sie im aufgenommenen Bild auf das passende physische Merkmal, um Kamera X/Y auszufüllen.
  4. Geben Sie die bekannte Position X/Y des Merkmals im Arbeitsbereich ein.
  5. Wiederholen Sie dies für jeden Punkt im Layout.
  6. Klicken Sie auf Berechnen, prüfen Sie das Ergebnis und klicken Sie anschließend auf Ausrichtung speichern.

Mindestens 4 Punktpaare sind erforderlich. Kamerapunkte und Arbeitsbereichspunkte müssen innerhalb ihrer jeweiligen Grenzen bleiben und eine Fläche mit einer Größe ungleich null aufspannen. Das Bearbeiten, Hinzufügen oder Entfernen eines Punkts macht das berechnete Ergebnis ungültig. Berechnen Sie es daher vor dem Speichern erneut.

Hinweise

  • Das Layout mit 4 Punkten verwendet Positionen nahe den Ecken von Rahmen und Arbeitsbereich. Es korrigiert die Perspektive, kann die Linsenkrümmung jedoch nicht allein messen.
  • Das empfohlene Layout mit 9 Punkten verwendet ein 3 mal 3 Raster über Rahmen und Arbeitsbereich. Ersetzen Sie jeden Ausgangswert durch den tatsächlichen entsprechenden Punkt, um eine genaue Korrektur zu erzielen.
  • Arbeitsbereichkoordinaten werden für Maschinenursprünge oben links und unten links korrekt umgerechnet.
  • Wenn Sie Kamera oder Aufnahmeauflösung ändern, werden Ausrichtungsdaten ungültig, die nicht mehr dazu passen.
  • Ein niedrigerer RMSE bedeutet, dass die Punktpaare besser übereinstimmen. Überprüfen Sie die Ausrichtung anhand bekannter physischer Positionen, bevor Sie einen Job ausführen.
  • Eine manuelle Anpassung der Überlagerung bleibt verfügbar, nachdem die korrigierte Ausrichtung gespeichert wurde.

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